16.09.2017

Beratung für Flüchtlinge

Lippstadt.(-ich) Die INI, die bereits mehrere Maßnahmen für Flüchtlinge in ihrem Angebot aufweisen kann, hat ihr Spektrum in diesem Feld jetzt nochmals erweitert. Anfang des Monats startete die INI mit dem Angebot einer sozialen Beratungsstelle für Flüchtlinge. Mit dem Fachschwerpunkt „Regionale Flüchtlingsarbeit“ berät und informiert Petra Sellerberg in der Flüchtlingsberatungsstelle Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthalt und gibt Hilfestellung bei asyl-, aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen.

Zum bisherigen Angebot der INI für Flüchtlinge gehören Sprach- und Integrationskurse, Maßnahmen zur schulischen Integration, Maßnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung sowie sozialpädagogische Betreuungsmaßnahmen für unbegleitete minderjährige Ausländer
Die Bewilligung der Flüchtlingsberatungsstelle ist für den INI-Firmenverbund laut ihrer Geschäftsführer Andreas Knapp und Reinhard Venjakob ein Gewinn, da sowohl in der INI- Jugendberatungsstelle, der Erwerbslosenberatungsstelle, als auch in den beim Träger verankerten Maßnahmen, Sprachkursen und Projekten, vermehrt geflüchtete Menschen mit ihren multiplen Problemlagen Rat und Hilfe suchen. Ab sofort können diese Menschen Unterstützung insbesondere zu Fragen der Aufnahme, des Aufenthaltes und der Aufenthaltsbeendigung in der neuen Beratungsstelle erhalten.

Das Beratungsangebot richtet sich speziell an Personen, die aus politischen, wirtschaftlichen, geschlechtsspezifischen, gesundheitlichen, religiösen oder sonstigen Gründen ihr Heimatland verlassen mussten und auf der Flucht sind. Die Beratungsstelle für Flüchtlinge richtet sich an Menschen mit Fluchthintergrund, die nicht über einen auf Dauer angelegten Aufenthaltstitel verfügen.
Die Beratungstätigkeit umfasst insbesondere: Verfahrensberatung und konkrete Hilfestellung bei Aufenthaltsangelegenheiten, Unterstützung in Fragen zur Wohnsituation, Unterstützung in Fragen zur Arbeitsaufnahme, Beratung und Unterstützung beim Auftreten von gesundheitlichen und psychosozialen Problemen, Vermittlung von Hilfsangeboten bei familiären Konflikten, Erziehungs- und Schulproblemen, Unterstützung in Behördenangelegenheiten, Förderung der Eigeninitiative der Klienten, Informationen zur der Rückkehr- und Reintegrationsförderung
sowie Rückkehr- und Integrationsberatung.

Die Kooperation mit Partnern im Sozialraum, der Kommune und weiteren externen Institutionen, ist wichtiger Bestandteil der Arbeit der Flüchtlingsberatung.

Die Beratungsstelle ist angesiedelt im Beratungszentrum der INI, Südstraße 18 (Torhaus 1). Information und Terminvereinbarung: Tel.: 02941/752-177.
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