24.11.2018

Strammer Investitionskurs für Schulen

Lippstadt.(-ger) Die Stadt setzt ihren Investitionskurs für die Schulen fort. Allein die laufenden Projekte addieren sich auf 6,57 Mio. Euro, fasste Fachbereichsleiter Manfred Strieth für den Schul- und Kulturausschuss zusammen. Zehn Millionen mehr fließen für veranschlagte bzw. neue Projekte. Sowohl bei den aktuellen als auch künftigen Vorhaben ragen die Investitionen in den Realschulen heraus.

Bereits die Neugestaltung des Schulhofes am Dusternweg ist mit einer Mio. Euro veranschlagt, die ab 2020 vorgesehene Innensanierung von Drost-Rose- und Edith-Stein-Schule toppt das aber noch deutlich. Bis 2023 will die Stadt dafür 3,72 Mio. Euro in die Hand nehmen. Das ist fast die Summe, die für den derzeit errichteten Neubau der Sporthalle für die Gesamtschule erforderlich ist: 3,87 Mio. Euro. Die Sporthalle soll im nächsten Jahr zur Verfügung stehen. Die Gebäudemanager der Stadt betreuen gegenwärtig die Sanierung des Schulhofes der Friedrichschule (390.000 Euro), die Sanierung der Chemie- und Physikräume der Drost-Rose-Realschule (360.000 Euro), die Sanierung des Verbindungstraktes von Hanse-Kolleg und Nikolaischule (750.000 Euro) und den Umbau der Hausmeisterwohnung für die Offene Ganztagsschule an der Grundschule Cappel (200.000 Euro). Damit will die Stadt spätestens 2019 durch sein.

Zu den veranschlagten oder neuen Projekten mit Fertigstellungstermin 2019 zählen die Schulhof-Sanierung am Ostendorf-Gymnasium (350.000 Euro), die Sanierung der Sporthallen am Ostendorf für 530.000 Euro, die Teilsanierung der Sporthalle der Grundschule an der Pappelallee (315.000 Euro) und der Umbau der dortigen Hausmeisterwohnung (75.000 Euro). Siebenstellig wird es dann, wenn es um die Sanierung der Nikolaischule geht. 1,6 Mio. Euro plant die Stadt dafür ein. Fertigstellung: 2020. Bis zu diesem Jahr ebenfalls abgearbeitet sein sollen die Teilsanierung der Grundschule Cappel (690.000 Euro), die Sanierung der Sporthalle der Grundschule Lipperode (900.000 Euro), die Erweiterung der Christian-Andersen-Grundschule (940.000 Euro), die Sanierung des Chemieraums der Graf-Bernhard-Realschule (220.000 Euro), die Renovierung der Physikräume am Ostendorf (320.000 Euro), die Erweiterung der Bad Waldliesborner Niels-Stensen-Schule (790.000 Euro) und eine Fassadensanierung an der Graf-Bernhard-Realschule in Lipperode (120.000 Euro). 2021 werden nach Plan die Teilsanierung der Otto-Lilienthal-Grundschule (425.000 Euro), die Innensanierung der Grundschule an der Pappelallee (460.000 Euro), die Sanierung des Physikraums der Graf-Bernhard-Realschule (180.000 Euro) und die Dachsanierung des Ostendorf-Gymnasums (255.000 Euro) Geschichte sein. Auf der weiteren Agenda stehen die Sanierung des Biologieraums der Graf-Bernhard-Realschule (180.000 Euro), die Sanierung der Josefschule (1,2 Mio. Euro), der Brandschutz am Ostendorf (240.000 Euro) und die Sanierung des Schulhofes der Hedwig-Schule. Die Kosten für die Verbesserung an der Förderschule stehen noch nicht fest. Eine klare Vorgabe gibt es hingegen für die Fertigstellung dieser Projektliste: 2022. Einschließlich Realschul-Sanierungen ruft die Stadt für dieses neue Gesamtpaket 16,56 Mio. Euro auf.

Nicht nur Sanierungen und Neubauten an und von Schulen sind ein wichtiges Thema in der neuen Budgetplanung. So will die Stadt zwischen 2019 und 2022 1,6 Mio. Euro in neue digitale Infrastrukturen stecken. Weitere 757.000 Euro sind für Ersatzbeschaffungen reserviert. Ganz viel Geld wird überdies der Glasfaseranschluss für Schulen kosten: Fast zwei Mio. Euro sind zwischen 2019 und 2022 veranschlagt.
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