21.01.2017

Brückenpest schlägt zu

Lippstadt. (-ger) Lippstadt und seine Brücken. Die Story aus maroden Brücken, die den Verkehr ausbremsen, geht weiter. Nun steht in Cappel eine Vollsperrung an. Die Brücke in der Beckumer Straße über den Boker Kanal ist fällig. Auch die Fahrbahn dort ist betroffen.
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21.01.2017

Städtebauliche Chance genutzt

Lippstadt.(-ich) Vor inzwischen 25 Jahren eröffnete sich für Stadt Lippstadt eine enorme städtebauliche Chance. Die in Lippstadt stationierten britischen Streitkräfte, die im Laufe der Jahre so eng mit der Stadt und ihren Bürgern verbunden waren, dass sie 1973 das Stadtbürgerrecht erhielten, kündigten 1992 ihren Abzug aus Lippstadt und die Rückgabe der Churchill-Barracks an. Dieser besonderen Herausforderung für die Stadtentwicklung stellten sich die Stadt sowie andere Institutionen und lösten sie aus heutiger Sicht eindrucksvoll. Für rund 1.000 Menschen ist das ehemalige Kasernengelände zu einer neuen Heimat geworden. Entstanden sind öffentlich geförderte Wohnungen, Einzel- und Doppelhäuser, Eigentumswohnungen und Servicewohnungen für Senioren. Gleichzeitig haben auf dem Konversionsgelände unterschiedliche öffentliche Einrichtung ein neues Domizil gefunden. Die öffentlich genutzten Gebäude sind heute im Eigentum der städtischen Tochtergesellschaft GWL.
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14.01.2017

Plan für den Jahnplatz

Lippstadt.(-ger) Ihre Zahl ist schwer zu schätzen. Aber sie werden mehr und mehr. „Anarchisten“ erobern Stadt- und Sportparks. So werden – im Jargon - vereinsungebundene Sportenthusiasten genannt, die für sich und ihren Körper etwas tun wollen. Sie und alle anderen, die sich mit dem Gedanken tragen, dürfen sich freuen. Denn die Stadt möchte die Möglichkeiten zum Individualsport auf dem Jahnplatzgelände mitten in der Stadt ausbauen und damit das bereits von vielen Aktiven genutzte Sportareal aufwerten. Ressortübergreifend entstand eine „Angebotsplanung“, wie Bürgermeister Christof Sommer die Überlegungen nannte. Die Ideen sollen der Bevölkerung bei einer öffentlichen Präsentation mit Diskussion am Donnerstag, 26.Januar, um 17 Uhr in der Aula des Evangelischen Gymnasiums nicht nur vorgestellt werden. Es ist der Verwaltung auch wichtig, hierbei viele Menschen mitzunehmen und in einen Dialog einzubeziehen – ganz im Sinne der „partizipativen Sportentwicklung“, die Sportausschuss und Rat Ende letzten Jahres auf den Weg gebracht haben. Warum nun am Jahnplatz? Weil er ein „zentraler Ort“ sei, stellte Fachdienstleiter Paul-Gerd Sommer im Pressegespräch fest. Und weil der von überall gut erreichbar sei, fügte Bürgermeister Sommer hinzu. Der Plan hat auch schon einen Namen: Jahnplatz 2020.
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07.01.2017

VHS startet mit 500 Kursen ins neue Jahr

Lippstadt. Druckfrisch liegt das aktuelle VHS-Programmheft vor. 13.500 Hefte werden in den nächsten Tagen in den Kommunen verteilt. Knapp 500 VHS-Kurse stehen vom 6. Februar bis zum 7. Juli zur Auswahl. Anmeldungen sind ab sofort möglich online unter http://www.vhs-lippstadt.de oder mit der beiliegenden Anmeldekarte. „Neben den Klassikern ist selbstverständlich auch die ein oder andere neue Veranstaltung zu finden“, beginnt VHS-Leiterin Frauke Mönkeberg ihren kleinen Streifzug durch die unterschiedlichen Sachbereiche. Einen großen Beitrag zum Programm leisten inzwischen diverse lokale und überregionale Kooperationspartner, die im Heft auch namentlich benannt werden.
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31.12.2016

Kompetenzwechsel über Nacht

Lippstadt.(-ger) In der Politik ist viel von Mitnehmen die Rede. Regelmäßig sollen oder müssen Menschen bei unterschiedlichsten Anlässen mitgenommen werden. Dabei können viele Bürger, genauer gesagt: Millionen die Botschaft nicht mal lesen. 7,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben, das entspricht 14,9 Prozent unserer erwerbsfähigen Bevölkerung. Darüber hinaus schreiben 13 Millionen Menschen gängige Wörter falsch, das sind 25,9 Prozent unserer arbeitenden Gesellschaft. Diese Zahlen werden regelmäßig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht. Danach sind heute 60 Prozent Männer und 40 Prozent Frauen funktionale Analphabeten, die nur über begrenzte Lese- und Schreibkenntnisse verfügen. Ein Drittel von ihnen ist zwischen 50 und 64 Jahre alt, und nur ein Fünftel gehört der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen an. 60 Prozent der betroffenen funktionalen Analphabeten haben einen Beruf, nur knapp 17 Prozent sind arbeitssuchend.
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31.12.2016

Einarmige Liegestütze

Lippstadt. Junge Menschen hängen senkrecht wie eine Fahne an einem Straßenmasten oder machen einarmig Liegestütze: Was im ersten Moment seltsam anmutet, ist eine Trendsportart, die sich in Lippstadt in den letzten Jahren mehr und mehr etabliert hat. „Calisthenics“ heißt der Sport, bei der es darum geht, den Körper nur mithilfe des eigenen Gewichts und einem hohen Maß an Körperspannung zu trainieren.
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24.12.2016

Neues Netz gesponnen

Wadersloh/Lippstadt. (-ger) Die Gemeinde Wadersloh kommt auf ihrem Weg zu einer energetischen Neuausrichtung einen ganz wichtigen Schritt weiter. Über eine neue Beteiligung ihrer Vertriebsgesellschaft Wadersloh Energie kann sie ab dem 1. Januar des nächsten Jahres neben dem Vertrieb von Strom und Gas auch den Netzausbau im Gemeindegebiet mitgestalten. Möglich wird dies über eine gemeinsame Netzgesellschaft von Wadersloh Energie und dem Energiekonzern RWE/innogy.
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24.12.2016

LED macht die Kasse fit

Lippstadt. (-ger). Wachskerzen am Weihnachtsbaum? Da ist längst nicht mehr jeder dabei. Auch die klassische der Lichterkette mit den vielen Birnchen ist passé. Selbst auf dem Lichterbaum halten jetzt LEDs Einzug. Die kleinen Lichtgiganten halten ewig und senken den Stromverbrauch merklich. Allerdings ist die Umstellung kostenintensiv. Die Stadt Lippstadt weiß das nur zu gut. Seit der Einführung dieser Technik für die Straßenbeleuchtung hat sie 1,6 Mio. Euro in die Umrüstung investiert. Und das Programm wird fortgeführt.
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24.12.2016

Museum nur ein Lager

Lippstadt. (-ger) An schönen Bezeichnungen fehlt es nicht. Kleinod, ein Juwel, gar einen Schatz hat die Stadt da mit ihrem Stadtmuseum. Was ihr auf ihrer Startseite im Netz der Netze aber nicht ein Wort wert ist. Erst wer die „Veranstaltungssorte“ im Bereich der Kunst und Kultur anklickt, wird fündig. Ohne dass sie explizit darauf Bezug genommen hätte, aber diese Geringschätzung, sie passt nach Überzeugung der grünen Fraktionschefin im Rat der Stadt, Ursula Jasperneite-Bröckelmann, zur politischen Beschlusslage.
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17.12.2016

Schwere Geburt mit Beerdigung

Lippstadt.(-ger) 482 DIN-A4-Seiten für den Haupt- und Finanzausschuss, weitere 278 für den Rat. Für Hobbypolitiker wahrlich ein dickes Brett. Auch wenn Bürgermeister Christof Sommer damit zu trösten versuchte, dass andernorten die Tagesordnung noch länger sei: Mit 35 Themen war der Rat am Montagabend alles andere als unterbeschäftigt. Historisch war bekanntermaßen nicht nur der Ort, das Stadtparlament brachte im ehrwürdigen Rathaus auch weitreichende Entscheidungen auf den Weg. An erster Stelle die Investitionsplanung 2025, um die lange intensiv gerungen worden war und mit der in Lippstadt ein völlig neues Kapitel aufgeschlagen wird (siehe weitere Bericht in dieser Ausgabe). Denn hier bekennen sich Politik und Verwaltung nicht zu Teilbereichen wie zuvor strategisch bei Schulen oder Straßen, dieses Programm nimmt alle Sektoren kommunalpoltischen Handels ins Visier. Darunter sind Kaliber wie das neue Stadthaus, die Erneuerung des Stadttheaters, eine neue Dreifachsporthalle oder die Verlegung des Busbahnhofes. Es sind zwar erst Pläne und keine Baubeschlüsse, aber viele Projekte wird der Rat nicht mehr kassieren können, allenfalls die Ansprüche drosseln. Beim Blick auf die Auszahlungen dürfte die berühmte schwäbische Hausfrau Sehstörungen bekommen: 189,6 Mio. Euro stehen da bei Einnahmen von 30,402 Mio. Euro. Zur Transparenz gehört, dass hier nicht nur die Gesamtschule schon eingerechnet ist.
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17.12.2016

Hallenneubau in Kooperation mit der Kirche

Lippstadt. (-ger) Der Neubau einer Dreifachsporthalle am Evangelischen Gymnasium nimmt mehr Fahrt auf. Der Rat der Stadt stimmte am Montagabend einem Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt zu.
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17.12.2016

Keine Anhebung der Elternbeiträge

Lippstadt. (-ger) Kuriose Wende im Rat der Stadt. Während der Schul- und Jugendhilfeausschuss keine Entscheidung über die Erhöhung der Elternbeiträge für die OGS, der „Schule von acht bis eins“ und den Kindertageseinrichtungen treffen wollte, hatte der Haupt- und Finanzausschuss die von der Verwaltung angestrebte Dynamik noch vor einer Woche abgeschwächt.
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17.12.2016

Sportplanung mit System

Lippstadt. (-ger) Der Rat ist dem Vorschlag von Sportausschuss und Sportverwaltung gefolgt und hat am Montagabend den Einstieg in die „partizipative Sportentwicklungsplanung“ mit gleich zwei Modulen beschlossen. Der Fachausschuss hatte sich Ende Oktober erstmals mit diesem Kooperationsprojekt mit der Universität Paderborn beschäftigt, eine Beschlussfassung über das auf fünf Planungsphasen angelegte Konzept aber vertagt.
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17.12.2016

Aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken

Lippstadt. (-tt) Ein sportliches Zuhause für die Mitglieder des LTV und die 15 Abteilungen bietet das LTV-reAktiv-Forum, das vor zehn Jahren gegründet wurde. Mit der Eröffnung im Dezember 2006 verfügte der LTV erstmals nach seiner Gründung im Jahr 1848 über ein eigenes Vereinsheim.
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17.12.2016

Und wieder grüßen die roten Zahlen

Lippstadt.(-ger) Der soeben vom Rat der Stadt beschlossene Haushalt 2017 schließt erneut mit einem Defizit ab. Nach Einarbeitung der letzten Veränderungen wird es im Gesamtergebnisplan einen Fehlbedarf von 11 Mio. Euro geben. Im Entwurf waren es 11,3 Mio. Euro. Der Etat weist Erträge von 171,4 Mio. Euro und Aufwendungen von 182,4 Mio. Euro aus. Die Kommune wird wiederum keine Kassenkredite aufnehmen, um ihre laufende Geschäftstätigkeit finanzieren zu können. In vielen Städten und Gemeinden sind diese „Dispos“ inzwischen gang und gäbe; sie kämen ohne nicht mehr über die Runden.
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17.12.2016

Abgabe in „Walibo“

Lippstadt.(-ger) Die Einführung eines Fremdenverkehrsbeitrages in Bad Waldliesborn rückt näher. Nach einer Information der Verwaltung im Rat der Stadt ist eine auf den Ortsteil beschränkte Erhebung eines solchen Beitrages nach der Änderung des Gesetzes über Kurorte in Nordrhein-Westfalen rechtlich möglich. Das Gesetz ist in 2. Lesung in dieser Woche beschlossen worden. Die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen hatten eine entsprechende Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht. Nachdem die Gesetzesänderung in Kraft getreten ist, sollen mit fachanwaltlicher Unterstützung die erforderlichen Schritte getroffen ergriffen werden, um mit den umfangreichen Vorarbeiten vor dem Festsetzungs- und Erhebungsverfahren starten zu können.
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17.12.2016

„Meilenstein“ und „Quantensprung“

Lippstadt.(-ger) Der Verwaltung war diese neunstellige Ziffer wohl selber nicht ganz geheuer. Zumindest ahnte sie ein Kommunikationsproblem. Wie kann es sein, dass die Stadt bis 2025 gut 190 Mio. Euro investieren will, auf 38 Mio. Euro liquiden Mitteln sitzt, aber im nächsten Jahr voraussichtlich mit 11 Mio. Euro in die roten Zahlen rutscht und ihre Rücklagen bereits in diesem Jahr um acht Millionen Euro verzehrt? In einer eigens zu dieser Planung angesetzten Pressekonferenz relativierten Bürgermeister Christof Sommer und Stadtkämmerin Karin Rodeheger das Millionenwerk. Und lieferten Erklärungen.
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17.12.2016

Reinhold Helmig als Ortsvorsteher verabschiedet

Lippstadt-Bad Waldliesborn.(-ich) Mit dem neuen Jahr erhält Bad Waldliesborn erstmals eine Ortsvorsteherin: Gabriele Schütte-Holthaus ist neue Ortsvorsteherin des Heilbades. Einstimmig wählte der Rat der Stadt in der Sitzung am Montagabend die 57-Jährige in das Amt. Gabriele Schütte-Holthaus übernimmt die Aufgabe von Reinhold Helmig, der sechs Jahre Ortsvorsteher des größten Lippstädter Ortsteils war.
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10.12.2016

Sperre „richtig richtig gut“

Lippstadt.(-ger) Um nicht weiter in die roten Zahlen abzurutschen, hat der Rat im April haushaltswirtschaftliche Sperren beschlossen. Das Gesamtpaket hatte ein Volumen von fast 1,2 Mio. Euro. Dazu waren eine Vielzahl von Aufwendungen pauschal um 5 Prozent gekürzt worden. Nicht alles ließ sich durchhalten, aber der Großteil ist von der Verwaltung realisiert worden. 920.000 Euro sind einbehalten worden, rechnete Stadtkämmerin Karin Rodeheger im Haupt- und Finanzausschuss vor. Die restlichen 250.000 Euro gab das Gremium aber jetzt frei, um die Ausgaben decken zu können. Davon profitiert beispielsweise die Griechische Gemeinde Lippstadt mit einer Förderung des Konzertes mit dem Musikensemble „En Chordais“ in der Jakobikirche. Der Schul- und Kulturausschuss hatte in seiner letzten Sitzung intensiv um eine Finanzierungsmöglichkeit gerungen. Nun hat die Verwaltung 1.625 Euro in den Etat aufgenommen. Weitere Aufhebungen sind laut Kämmerin aber nicht absehbar.
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10.12.2016

Politik zieht Beitragsbremse

Lippstadt.(-ger) Schon in zwei Fachausschüssen hatten sich die Linken gegen die Anhebung der Elternbeiträge für die OGS und Kitas ausgesprochen, die Einführung einer vollständigen Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder gefordert und verlangt, Eltern mit einem anzurechnenden Jahreseinkommen bis zu 31.000 Euro von den Zahlungen auszunehmen. Die Ratsfraktion hatte damit aber ebenso wenig Erfolg wie die Verwaltung. Denn sowohl Jugendhilfe- als auch Schul- und Kulturausschuss vertagten die Angelegenheit. Die CDU ließ jedoch schon erkennen, dass mit ihr die Erhöhung der Elternbeiträge zum 1. August 2017 um 3 Prozent nicht zu machen sei.
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10.12.2016

„Münte“ beim Markt der Möglichkeiten

Lippstadt.(-ger) „Engagiert für Lippstadt – auch im Alter“ lautet das Motto des 8. Marktes der Möglichkeiten. Er findet am 14. und 15. Januar des nächsten Jahres in der Volkshochschule statt. Genutzt werden das Foyer und die Räume im Erdgeschoss sowie Obergeschoss. Mitwirken werden über 60 Einrichtungen, Institutionen und Vereine, vom Fahrradclub bis zur Verbraucherzentrale. Der Seniorenbeirat gab am Mittwochabend grünes Licht für die Planungen. Zuvor hatte das Gremium eine Arbeitsgruppe eingesetzt und die Veranstaltungen vorbereitet. Die Details stellten in der Sitzung Fachdienstleiter Werner Kalthoff und Rüdiger Menzel-Gerling vom Seniorenbüro der Stadt mit. Prominenter Akteur am zweiten Veranstaltungstag wird Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), sein. Müntefering, früherer SPD-Chef und Vorsitzender der Bundestagsfraktion („Opposition ist Mist“), wird am Sonntag, 15. Januar, über „Teilhabe und Teilnahme – Aktiv im Alter“ sprechen. Der BAGSO-Vorsitzende wird nach dem Referat zusammen mit Bürgermeister Christof Sommer Ehrenamtliche auszeichnen.
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10.12.2016

ADFC beleuchtet im Seniorenbeirat die Situation für Radler

Lippstadt.(-ger) Wenn es um die Sicherheit für Radfahrer geht, dann spielen nicht nur Radwege, Schutzstreifen und Absenkungen eine Rolle, auch jeder Radler selbst kann und sollte etwas dafür tun. Senioren fahren schon mal häufiger mit asphaltgrauen Outfit vor. Gerade in Phasen des Halbdunkels sei das sehr gefährlich, warnten am Mittwochabend Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) im Seniorenbeirat und warben nachdrücklich für das Radeln auch über Tag mit Licht, leuchtende Hosenbänder, für Warnwesten und Reflektoren in den Rädern und auch für das Tragen eines Helms. Da könne man sich manchmal nur an den Kopf fassen, wie unbedarft und unvorsichtig Radler unterwegs seien. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Martin Schulz, hatte in der Beiratssitzung im September angeregt, die Fahrradsituation in Lippstadt zu erörtern. Was ADFC-Vorsitzender Christian Ringel und sein Mitstreiter Theo Westhagemann gern taten. Der ADFC ist einer breiteren Öffentlichkeit über die Initiativen Fahrrad-Klima oder „Mit dem Rad zur Arbeit“ bekannt. Bundesweit zählt die Radfahrer-Lobby 160.000 Mitglieder, im Kreis Soest sind es um die 250. Ungefähr die Hälfte davon ist in Lippstadt organisiert.
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03.12.2016

Wesentlich in der Stadtkultur

Lippstadt.(-ger) Bei der Neuanschaffung von Exponaten für die „Lichtpromenade“ ist es ein eingeschliffenes Prozedere: Der Kurator stellt dem Fachausschuss die neuen Werke vor. Nun soll Kunst im öffentlichen Raum generell erst das Fachgremium passieren. Begleitet von einem Kurator oder einem kompetent besetzen Gremium, müsste der Ausschuss darüber entscheiden, ob die Kunstwerke passen oder eben nicht. Der Schul- und Kulturausschuss des Rates hat sich jetzt konzeptionell auf den Weg gemacht und nutzt dazu ein Arbeitspapier der Kulturamtsleiterkonferenz Nordrhein-Westfalen als Referenz. Das Papier enthält zugleich Handlungsempfehlungen mit dem „Ziel der Selbstverpflichtung der Städte und Gemeinden in NRW zum Umgang mit öffentlicher Kunst“, erläuterte die Verwaltung in ihrer Vorlage. Die Stellungnahme soll Grundlage der weiteren Beratungen sein.
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03.12.2016

Haushaltssystem reformieren

Lippstadt. Ohne grundlegende Änderungen des Haushaltes wird die BG-Fraktion den neuen Etat der Stadt ablehnen. Das ist das Ergebnis der Klausursitzung der Bürgergemeinschaft. Der Rat der Stadt entscheidet über das neue Zahlenwerk am 12. Dezember. Ihre Ablehnung begründet die Wählergemeinschaft mit dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement und dem „blinden Vertrauen weiter Teile der Kommunalpolitiker“ in diese Bilanzierungsart. Das von „oben“ eingeführte System sei nicht wirklich eine grundlegende Entscheidungshilfe, so BG-Fraktionschef Hans-Dieter Marche. Mit dem NKF sei zugesagt worden, dass mit den ausgewiesenen Kennzahlen echte Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Kommunen gleicher Größe geschaffen werden. Doch nichts dergleichen sei möglich, will die Bürgergemeinschaft mit ihrer Haltung zum Haushalt auch ein klares Zeichen gegen diese Bilanzierungsform setzen. Mit dem NKF sei vielmehr ein System für den Verzehr des städtischen Eigenkapitals eingeführt worden. Diese Scheinfinanzierung habe zwar einige Gemeinden vor dem Bankrott bewahrt, aber nur auf dem Papier. Marche: „Es wird Zeit, das Haushaltssystem zu reformieren.“
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26.11.2016

Wohnungsmarkt angespannt

Lippstadt.(-ich) Das Thema Wohnraum hat in der Vergangenheit an Brisanz stark gewonnen. Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt das Angebot in der Stadt. Um belastbare Daten für den zukünftigen Wohnbauflächenbedarf in Lippstadt zu bekommen, hat die Stadt das Dortmunder Büro „Schulten Stadt- und Raumentwicklung“ (SSR) beauftragt, den künftigen Wohnbauflächenbedarf für Lippstadt zu ermitteln. Das Ergebnis der Untersuchung wurde am Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.
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26.11.2016

„Musik“ liegt in der Luft

Lippstadt. (-ger) Die Stadt wird für ihre Schulen und die Schülerbeförderung im neuen Jahr 11,9 Mio. Euro aufwenden, das sind 255.000 Euro weniger als in diesem Jahr. Nach Abzug der Erträge bleibt ein Ergebnis von 9,38 Mio. Euro. Das ist ein Rückgang von 2,65 Prozent.
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26.11.2016

Der Fortschritt war eine Schnecke

Lippstadt.(-ger) Wie viel Gehirnschmalz ist nicht in die Installation einer Schnecke zur Erhöhung des Niedrigwassers bei Kanu-Events und für die Energieerzeugung geflossen. Jahrelang wurden Klingen gekreuzt, Nerven und Beistifte verschlissen. Jetzt ist alles Makulatur. Das schier endlose Hin und Her hat sich seit Mittwochabend erledigt. Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss will den Umbau der Stiftsmühle als letztes Glied des Hochwasserschutzes nicht länger hinauszögern und trennt sich von den Plänen. Warum? Ulrich Detering, Dezernent bei der Bezirksregierung in Arnsberg, hatte die Antwort: „Dann kam uns der Aal dazwischen.“
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26.11.2016

„X Ripper“ gegen die Handtuch-Sünder

Lippstadt.(-ger) Die von der Stadtentwässerung (AöR) vorgesehene Klärschlammtrocknung auf der Zentralkläranlage soll im nächsten Halbjahr angefahren werden. Noch sind 75 Prozent des Klärschlamms Wasser. Künftig soll dieser Anteil gegen Null gehen. Damit entfallen hohe Transportleistungen und obendrein wird ein energiereiches Granulat erzeugt. Herzstücke sind ein Trockner und zwei Blockheizkraftwerke (BHKW). Erste Maschinenteile für den Trockner sind bereits installiert, weitere kommen in der nächsten Woche, kündigte AöR-Betriebsleiter Karl-Heinz Schwartze im Gespräch über die Zukunftsinvestitionen der Anstalt öffentlichen Rechts an.
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26.11.2016

Schwieriger Kompromiss für das Museum

Lippstadt. (-ger) Dass die Stadt auf Antrag des Kulturausschusses inzwischen auf den Eintritt in das stark sanierungsbedürftige Stadtmuseum verzichtet, ist an Eindeutigkeit kaum zu übertreffen. Doch es kommt Bewegung in den Fall, mit dem sich das Fachgremium seit Jahren befasst.
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26.11.2016

Durchbruch im Straßenbau

Lippstadt.(-ger) Durchbruch für die Straßenplaner. Weil das Gelände der früheren Baumschule an der Wiedenbrücker Straße verkauft worden ist und der neue Eigentümer die erforderlichen Flächen an die Stadt veräußern will, kann die seit 30 Jahren festgesetzte Verlängerung der Juchaczstraße über die Schillerstraße nach Westen gebaut werden. Und das ganz zügig. Der Kaufvertrag mit der Kommune soll in Kürze abgeschlossen werden, informierte die Fachverwaltung den Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss am Mittwochabend. Der Ausbau ist im nächsten Jahr vorgesehen und soll dann auch schon abgeschlossen werden. Damit zusammen hängt eine „gewerbliche Entwicklung“, wie sich Fachbereichsleiter Heinrich Horstmann zurückhaltend äußerte. Eine Wohnbebauung komme wegen des benachbarten Milchwerkes nicht in Frage, deshalb sei der jetzt beschrittene Weg „genau das Richtige“. Das inzwischen brach liegende Areal der früheren Baumschule liegt zwischen FrieslandCampina Kievit und dem Discounter Lidl.
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19.11.2016

Beteiligungen sind Salz in der Suppe

Lippstadt. (-ger) Mit den Stadtwerken hat die Stadt eine höchstlukrative Tochter. Damit ist nicht nur das „Stammunternehmen“ gemeint. Auch die inzwischen zahlreichen Beteiligungsunternehmen bringen Freude. Sie haben im letzten Berichtsjahr einen Gewinn von 859.000 Euro erwirtschaftet. [ mehr ]
19.11.2016

Schönes Jahr für Tochter und Mutter

Lippstadt.(-ger) Keine Nachfrage, kein Murren. Auch wenn sich da eine Zahl im Vortrag von Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller fand, über die mancher Ratsherr hätte stolpern können. 25,737 Millionen Euro. Das ist das Jahresergebnis des städtischen Energieversorgers über alle Sparten weg im Geschäftsjahr 2015. Bei einem Umsatz von 104 Mio. Euro. Glänzende Geschäfte, sogar mehr als die, könnte man meinen. Doch der Aufreger ist keiner. Das außergewöhnlich gute Resultat der wirtschaftlichen Tätigkeit der städtischen Tochter geht auf einen Sondereffekt zurück, der so nie wieder eintreten wird: der einmütig geregelte Rechtsstreit zwischen dem Stromkonzern RWE und den Stadtwerken.
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19.11.2016

Teurer Vorschuss

Lippstadt.(-ger) Mitunter erinnern die Sparbemühungen der Kommunen an den Kampf gegen Windmühlen. Ein neues Kapitel dieser schier unendlichen Geschichte haben die Regierungschefs von Bund und Ländern Mitte Oktober mit der geplanten Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) aufgeschlagen. Zwar weiß niemand ganz Genaues, aber das neue Gesetz soll zum 1. Januar 2017 greifen und wird – soweit bekannt - weitere Löcher in die Kassen reißen. Denn Fallzahlen und Zahllast sollen steigen. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich bereits in Stellung gebracht. Zu kurzfristig, kein Personal und finanziell nicht zu stemmen, lautet die Botschaft.
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19.11.2016

Unterkünfte laufen voll

Lippstadt.(-ger) Über Monate war von stark rückläufigen Flüchtlingszahlen die Rede. In der Republik wurden Notunterkünfte aufgelöst, Zeltanlagen abgebaut und Turnhallen wieder freigegeben. Entspannung war angesagt. Doch die Wende ist da. Seit Oktober steigen die Zuweisungen stark an, stellte Fachbereichsleiter Joachim Elliger im Jugendhilfeausschuss fest. In dem Gremium berichtet die Verwaltung regelmäßig über die aktuelle Entwicklung. Im Oktober kamen 104, im November bislang 140 Hilfesuchende. Bis Dezember rechnet die Verwaltung mit 450 Zuzügen. Nach der Auflösung der Notunterkünfte werden die hier vorgehaltenen Kapazitäten nicht mehr auf die Zuweisungen angerechnet.
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19.11.2016

„Stiftung Erfolgs-Story“

Lippstadt. Nach 17 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit wurden Herbert Schiene, Horst-Dieter Blech und Hans Joachim Sander auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der Dr.-Arnold-Hueck-Stiftung feierlich verabschiedet. Schiene übergibt das Amt des Vorstandsvorsitzenden an Wolfgang Roßbach, der seit zwölf Jahren Mitglied im Stiftungsvorstand ist. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Franz Ulrich Lücke. Darüber hinaus werden dem neuen Vorstand Michaela Bittner, Claudia Owen und Heinz Müting angehören. Die Geschäftsführung wird - wie bisher - von Jörg van der Horst in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Stiftungszentrum in Essen wahrgenommen.
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08.10.2016

Multiresistenten Keimen auf der Spur

Kreis Soest. Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) können lebensgefährlich sein, weil Antibiotika gegen sie nicht wirken. Umso wichtiger ist es, ihnen auf die Spur zu kommen. Deshalb führen auf Initiative des MRE-Netzwerkes Kreis Soest, das multiresistenten Erregern (MRE) den Kampf angesagt hat, alle Krankenhäuser im Kreis vom 24. bis 30. Oktober bei allen stationär neu aufgenommenen Patienten mit deren Einverständnis eine MRSA-Untersuchung und damit nach 2014 zum zweiten Mal ein Screening durch.
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08.10.2016

Auch Krankenhäuser müssen gesund sein

Kreis Soest. Im April hat die Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW) das »Bündnis für gesunde Krankenhäuser – Investieren aus Verantwortung« ins Leben gerufen. Erstmals wurde flächendeckend die Investitionslage der Krankenhäuser in NRW überprüft. Das dazu vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erstellte Investitionsbarometer NRW kommt zu dem Ergebnis, dass das Land NRW jedes Jahr 1 Milliarde Euro zu wenig in die Kliniken investiert.
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08.10.2016

Austausch rund um den Stubentiger

Lippstadt. (-tt) „Es gibt diverse Hundevereine, Hundegruppen und Hundeschulen. Besitzer von Katzen gibt es auch viele, doch die meisten davon kennen sich nicht, denn Hundebesitzer treffen sich beim ‚Gassi gehen‘, aber mit der Katze ist man zuhause.
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08.10.2016

Brautschau in Sparkassen-Landschaft

Lippstadt/Erwitte. (-ger) Gerade haben die Volksbanken Hörste und Störmede Vermählungspläne geäußert. Nun kommt aus der Sparkassen-Landschaft ein weiteres Signal. Zwar läuten die Hochzeitsglocken noch nicht, aber die Institute Erwitte-Anröchte und Lippstadt prüfen ein Zusammengehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Trends und Herausforderungen, insbesondere der anhaltenden Niedrigzinsphase und den weiter steigenden regulatorischen Anforderungen, loten die Sparkassen „strategische Handlungsoptionen“ zur erfolgreichen Gestaltung und Bewältigung der Zukunft in der Region aus.
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